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Das Wattenmeer bei einer Wattwanderung erkunden
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Hinter den Deichen der ostfriesischen Nordseeküste, inmitten der sieben Ostfriesischen Inseln, liegt der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.
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Rund 240.000 Ha Grundfläche präsentieren hier ein Ökosystem, das mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt den typischen Charakter der Nordseelandschaft ausmacht.
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Das Wattenmeer der Nordsee ist mit rund 8.000 Quadratkilometern Wasseroberfläche das grösste der Erde.
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Der Nationalpark wurde in 3 unterschiedliche Schutzzonen aufgeteilt: Ruhe- oder Kernzone, Pufferzone und Erholungszone. Diese Zonen bedeuten für die Menschen Einschnitte, für die Natur aber Entlastung, die durch menschliche Einflüsse das Gleichgewicht zu verlieren drohte.
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Das Wattenmeer ist sehr sensibel und empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Zum Schutz des Wattenmeeres wurden einige Gebiete zu Nationalparks erklärt. Als der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer geschaffen wurde, um auch den nachfolgenden Generationen die Freude an dieser einzigartigen Landschaft erhalten zu können, hatten viele Angst, dass dieses maritime Paradies nur noch sehr bedingt den Menschen zur Nutzung zur Verfügung stehen könnte.
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Im Wattenmeer wird vielen Tieren und Pflanzen ein spezieller Lebensraum geboten, einige leben ausschließlich im dem Wattenmeer wo sie angesiedelt sind und haben sich den dortigen Lebensbedingungen angepasst. Das Wattenmeer ist auch ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel und Lebensraum für verschiedene Muschelarten und Wattwürmer, auf den sog. Seehundbänken siedeln sich Robben an.
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Eine dauerhafte Informationsausstellung zum Wattenmeer wird vom NABU präsentiert.
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Urlaubern, die die Viefalt des Wattenmeeres kennen und erleben wollen, darf wärmstens eine unter fachkundiger Leitung geführte Wattwanderung empfohlen werden. Nessmersiel, gerne auch “Das Mekka der Wattwanderer” genannt, ist Ausgangspunkt der meisten Wattwanderungen der Region. Von hier aus starten Wattwanderungen nach Baltrum und Norderney sowie Rundwanderungen ins Niedersächsische Wattenmeer.
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Von Wattwanderungen ohne staatlich geprüfte Wattführer ist aus sicherheitsrelevanten Gründen dringenst abzuraten, bei falscher Einschätzung der Gezeiten besteht Lebensgefahr.
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Abhängig von den Gezeiten werden Wattwanderungen sowohl als Hin- wie auch Rückwanderung angeboten. Bei Hinwanderungen starten die Wattwanderer ab Festland und fahren mit der Fähre zurück, bei Rückwanderungen benutzt man zunächst die Fähre zu den Inseln und wandert von dort zum Festland zurück.
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